Ein Spieltag zum Vergessen

Erste und Zweite verlieren, nur die Dritte siegt.

Fangen wir mit dem Positiven an: Die TuS-Dritte gewinnt gegen SG Lüdenhausen/Westorf II klar mit 5 : 1 und festigt ihren zweiten Tabellenplatz – punktgleich mit SG Kalldorf, allerdings einem Spiel mehr. Artur König erzielt dabei drei Treffer.

Die Abwehr der Zweiten stand teilweise sperrangelweit offen, SG Lüdenhausen/Westorf I nahm dieses Entgegenkommen dankend an und konnte 6 : 2 gewinnen. Für die Zweite wird die Luft für den Verbleib in der Kreisliga B immer dünner. In den nächsten beiden Auswärtsspielen müssen Punkte her. Das nächste Spiel ist am 12. April. Da bleibt ja etwas Zeit, um gezielt zu trainieren.

Ärgerliche Niederlage der Ersten gegen Schötmar

Auf dem Rasenplatz in Bad Salzufler Schulzentrum liefen die Braker Kombinationen nicht wie gewohnt. Insbesondere die Pässe in die Tiefe waren oft zu ungenau und immer wieder waren die energisch kämpfenden Schötmaraner Spieler mit letzter Kraft im Weg. Dennoch entwickelte sich in der zweiten Hälfte ein Spiel auf ein Tor. Doch die immer häufiger hoch nach vorn geschlagenen Bälle konnten von den Stürmern nicht wirklich kontrolliert werden. In bekannter Weise unterbrach Schötmar zudem immer wieder mit allen Mitteln den Spielfluss.

Das Gegentor in der 22. Minute nach einem Eckball, bei dem ein Schötmaraner am zweiten Pfosten allein gelassen worden war, war in gewisser Weise geschenkt. In der Abwehr hatte sich wohl jeder auf den anderen verlassen oder die Sonne hatte geblendet.

Dennoch, die TuS-Mannschaft hatte genügend klare Torchancen. Mindestens dreimal scheiterte einer der Stürmer frei vor dem Torhüter. Aussichtsreiche Freistöße wurden kläglich vergeben und ein Elfmeter wurde dann auch noch verschossen. In der Summe ergibt sich daraus fast zwangsläufig eine Niederlage.

Die Braker Zuschauer, die sich oft die Haare rauften, erinnerten sich daran, dass all die Unzulänglichkeiten dieses Sonntags schon oft viel besser gemacht worden waren. Die letzten Elfmeter wurden souverän verwandelt, aussichtsreiche Freistöße wurden clever ausgeführt, beim freien Zulaufen auf das gegnerische Tor wurde immer auch quer gelegt zu mitlaufenden Mitspielern und vieles andere mehr, was schon oft gut gelungen ist. „Sie können es doch!“, war das Experten-Fazit.